Der Leiter der Cyberpolizei-Abteilung der Ukraine, Sergej Demedjuk, teilte mit, dass die Sicherheitsdienste die Möglichkeit eines Verbots von VPN-Diensten und Anonymisierern im Land prüfen.
«Ich würde konkrete VPN-Server auswählen, die genutzt werden können. Sie müssen einer gewissen Zertifizierung oder Prüfung unterzogen werden. Es gibt viele sichere VPN-Server, die keine Informationen speichern. Deshalb muss festgestellt werden, welche Unternehmen arbeiten dürfen und welche nicht», – zitiert Demedjuk, „Obosrewatel“.
Der Leiter der Cyberpolizei der Ukraine gestand dabei, dass er darauf neidisch sei, wie schnell das Gesetz zum Verbot von VPN-Diensten in Russland verabschiedet wurde .
Der Leiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine, Wassili Grizak, erklärte, dass der SBU mögliche Wege zur Umgehung der Sperre russischer sozialer Netzwerke verfolgt, die in der Ukraine verboten sind.
«Drei Monate sind vergangen. Ich glaube, dass hinsichtlich der Schließung des Zugangs zu diesen sozialen Netzwerken die richtige Entscheidung getroffen wurde. Doch Russen oder Vertreter eben dieser Netzwerke verbreiteten Informationen darüber, wie man diese Einschränkungen umgehen und diese Netzwerke nutzen konnte. Wir verfolgen diese Dinge. Und alles, was auftaucht, diese „Schlupflöcher“, versuchen wir zu schließen. Wir versuchen es nicht, sondern wir schließen sie», — betonte Herr Grizak im Interview mit 112.ua.
