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Investitionen in Surebets oder Bitcoins: Pro und Kontra

Eine Person, die über eine gewisse Geldsumme verfügt, möchte ihre freie Mittel investieren, um diese zu vermehren. Unter verschiedenen Investitionsmöglichkeiten kann man auch den Paar Surebets-Bitcoins unter die Lupe nehmen. Wie für alle anderen Finanzoperationen sollte man auch hier den Gegenstand verstehen, die Erträglichkeit erkennen, eventuelle Risiken abschätzen und erst dann eine richtige Entscheidung treffen. Das heißt, man sollte sich zuerst damit auseinandersetzen und sich darüber eine klare Vorstellung verschaffen.

Investitionen in Surebets

Investitionen in Surebets

Zuerst sollte man Surebets als ein Verfahren zum schnellen, einen beträchtlichen Profit bringenden Geldumsatz prüfen. Surebets sind Wetteinsätze auf Doppel-Ausgänge, dabei bekommt der Spieler unabhängig vom Spielergebnis einen gewissen Gewinn oder mindestens verliert kein Geld.

Wichtig! Surebets können mehr als zwei Ausgängehaben. Der dritte Weg entsteht, wenn die Regeln einer Sportart ein Unentschieden vorsieht: in diesem Fall wird sowohl auf Sieg jeder Mannschaft als auch auf das Unentschieden gesetzt, wenn der Surebet-Scanner eine solche Drei-Weg-Wette entdeckt.

Der Schwerpunkt der Investitionen bilden Wetteinsätze auf gegensätzliche Ausgänge (Wege, die eine Surebet bilden), welche auf höchsten Wettquoten basieren. Die Erträglichkeit solcher Operationen beträgt zwischen 2 und 10% vom Betrag der Transaktion, bei einem hohen Umsatz können beträchtliche Summen erzielt werden. Dabei sind Risiken minimiert, die eigentliche Aufgabe des Investors besteht darin, dass er die Wettquoten aufmerksam verfolgen und Einzelheiten des Spiels studieren sollte.

Der Investor kann keine Surebet selbst entdecken, für die Suche werden Scanner benutzt, deren Dienstleistungen auch Geld kosten. Bei der Berechnung der Investitionserträglichkeit wäre dies zu berücksichtigen.

Da eine Surebet nur entstehen kann, wenn ein möglicher Ausgang eines Ereignisses unterschiedlich abgeschätzt wird, ist der Umgang mit diesen ganz legal. Streng genommen ist es keine Arbitrage-Situation. Das hindert aber die meisten Wettanbieter nicht daran, an die Surebet-Spieler (Spieler, die sich einer Surebet-Strategie für ihr Spiel bedienen) Strafsanktionen anzuwenden.

Investitionen in Bitcoin

Investitionen in Bitcoins

Anders als der Umgang mit verständlichen und eigentlich vertraut gewordenen Surebets erscheinen einem Normalverbraucher Investitionen in Bitcoins erklärungsbedürftig. Das ist weder eine Währung für ein echt existierendes Bankkonto noch Aktien einer internationalen Gesellschaft, diese Mittel kann man nicht anfassen: sie existieren in einer materiellen Welt nicht. Dementsprechend ist es psychologisch schwer, sich für eine Investition in Bitcoins zu entscheiden. Aber die aktuellen Kurse, besonders Spekulationen am Ende des Jahres 2017, zeigen deutlich, dass resolute, über entsprechende Kenntnisse verfügenden Menschen mit Bitcoins arbeiten und damit ihr Geld verdienen.

Wichtig! Bei den Bitcoins sollte man zwischen zwei Begriffen unterscheiden: erstens ist es ein Peer-to-Peer-Zahlungssystem, welchen Bitcoin benannt wurde, und zweitens eine Bezugseinheit (BTC), welche innerhalb dieses Systems verwendet wird. Diese Erkenntnis ist wichtig, weil Investitionen ins eigentliche Netz keine wesentliche (wenn überhaupt irgendeine) Rückzahlung der angelegten Mittel vorsieht.

Man kann Bitcoins auf zwei Arten bekommen, beide sehen Investitionen vor:

  1. Kauf der Kryptowährung an den Börsen. Dieses Verfahren ist ziemlich leicht zu verstehen, das ist ein übliches Kaufgeschäft: Bitcoins werden für reales Geld gekauft. Die Höhe von Investitionen wird durch den aktuellen Kurs bestimmt plus ein kleines Prozent vom Wert des Geschäftes (oder ein fixer Preis) zugunsten der Börse (oder der Geldumtauschstelle).
  2. Mining. Es wird in die Ausrüstung, welche für die Berechnung der Bitcoins eingesetzt wird, investiert. Hier soll der Investor begreifen, dass dieses Verfahren, obwohl es kostenfrei zu scheinen ist, wesentlicher Investitionen sowohl in die Geräte als auch in die Stromversorgung bedarf.

Die Emission neuer Bitcoins ist durch technische Aspekte des Netzes selbst beschränkt, der höchste Kryptowährung-Umfang darf 21 Mio. BTC nicht überschreiten. Gegen Mitte 2017 wurden 12,7 Mio. Bezugseinheiten (ungefähr) gezählt. Mit jedem neuen berechnetet Block wächst die Komplexität von Berechnungen der folgenden Blocks in geometrischer Reihe. Dementsprechend dauert auch das Mining viel länger.

Es ist sinnlos, die zweite Art (das Mining) von Gesichtspunkt der Investitionen zu betrachten, weil die Kosten der zu einem Netz vereinigten ASIC-Prozessoren einfach riesig sind. Die heute existierenden „Farmen“ sollen Millionen US-Dollar kosten, nur eine sehr reicht Person oder eine Organisation kann sich erlauben, eine weitere „Farm“ zu gründen.

Demnach setzen wir uns lediglich mit direkten Investitionen in Form des An- und Verkaufs der Kryptowährung auseinander:

  • eine Geldbörse im BTC-System in einem bequemen Service anlegen (es gibt keine zentralisierte „Administration“, weil das System zu einem P2P gehört);
  • Kauf der Kryptowährung zu einem minimalen Kurs mit dem Ziel, sie später teurer zu verkaufen.

Wichtig! Erfahrene Trader bevorzugen, BTC wie eine gewöhnliche Währung zu behandeln. Mit Details eines ähnlichen Tradings könnte man ein ganzes Buch füllen, deshalb werden wir diese Aspekte in diesem Artikel nicht erörtern.

Vergleich der Erträglichkeit

Um die Erträglichkeit von Surebets und Bitcoins zu veranschaulichen, sollte man dieses Thema mathematisch angehen und anhand eines Beispiels erklären. Aus abstrakten Daten nehmen wir einen Investitionsbetrag in Höhe von 2000 US-Dollar.

Der Ertrag der Surebets wir für jede Surebet einzeln berechnet, weil sogar wenn sie scheinen gleich zu sein ein Risiko besteht, dass sie gleich Null wird (geht weder in Plus noch in Minus, wenn das Wettbüro keinen Marge separat berechnet). Durchschnittlich beträgt der Surebet-Ertrag bis zu 5% pro Tag, was (auch im Durchschnitt) einen 2,5-fachen Zuwachs der Bank (d.h. des ursprünglichen  Investitionsportfolios) pro Monat sichert. Bei einer richtigen Vorgehensweise werden aus den angelegten 2000 US-Dollar in 30 Tagen bereits 5000 US-Dollar.

Ein Beispiel der Ertragsberechnung kann das Baseball-Spiel zwischen New York Yankees (S1) und Baltimore Orioles (S2) darstellen. Das Wettbüro 1 bietet Wettquoten S1 21./S2 1.72 an. Das Wettbüro 2 bietet S1 1.88 / S2 2.15 an. Der Spieler, der im Wettbüro 1 1000 US-Dollar auf S1 und im Wettbüro 2 1000 US-Dollar auf S2 gesetzt hat, bekommt nach dem Spielende die minimal garantierten 2100 bzw.  2150 US-Dollar, je nachdem welcher Einsatz gewinnt. Die Erträglichkeit der Transaktion beträgt 5%.

Mit Bitcoin ist das Ganze nicht so eindeutig. Die Trader-Tätigkeit an der Börse lassen wir außer Acht, wir halten nur den Kurs der Kryptowährung vor Augen. Aus dem Diagramm im Februar 2018 schwankte der BTC-Wert zum US-Dollar zwischen  6596,51 und 11492. Die Spitzenwerte sahen so aus:

  • Min. am 06.02.2018;
  • Max. am 20.02.2018.

Das bedeutet: die 2000 DU-Dollar, die am 7. Februar zum Kurs von  7648,92 investiert wurden und am 21. Februar zum Kurs von 11393 verkauft wurden, würden 2978,98 US-Dollar Gewinn bringen. Das würde einer Erträglichkeit von 67% entsprechen.

Der Kryptowährung-Kurs ist aber nicht stabil. Aus dem Diagramm für 2017 geht hervor, dass es einen bedeutenden Ausbruch am 17.12 gab, als für 1 BTC  19105,7 US-Dollar angeboten wurden. Danach gab es einige unbegründete Ausbrüche und der Kurs ging auf die aktuellen 10605,2 zurück. Dementsprechend erlauben die im Zeitraum zwischen Dezember und Ende Januar getätigten Investitionen nicht, von einer Erträglichkeit zu reden: es wären Verlustgeschäfte. Zum Beispiel: die Währung wurde am 06.01.2018 zum Kurs von 17542,4 gekauft und Anfang März 2018 zum damals aktuellen Kurs verkauft. Aus der investierten Summe von 2000 US-Dollar wären dann 1209,09 US-Dollar geworden, d.h. 790,9 US-Dollar wären verloren, dabei ist die Gebühr für die Umrechnung noch gar nicht berücksichtigt.  Der Verlust bei so einem Geschäft sollte ca. 40% des Investitionsportfolios betragen.

 

Eventuelle Risiken

Neben den grundsätzlichen, für alle finanziellen Operationen üblichen Risiken gibt es auch Hintergrundrisiken. Für Surebets wären das folgende:

  • die Bank bei einer falschen Abschätzung der Surebet zu verlieren;
  • Strafsanktionen des Wettanbieters mit einer Zwangssenkung der Wettquoten zu bekommen;
  • das Spielkonto beim unfairen Spiel mit Arbitrage-Wetten einzubüßen.

Diese Risiken lassen sich tatsächlich vorausberechnen und minimieren. Zum Beispiel, man darf nicht vergessen, bei einem Einsatz auf eine Surebet die Ergebnisse abzurunden sowie weitere Arten des sicheren, gefahrlosen Spiels zu verwenden.

Aber beim Umgang mit Kryptowährungen ist das Risiko, das ganze investierte Geld zu verlieren, wesentlich höher, weil:

  • der juristische Status des Bitcoins nicht bestimmt ist, also kann dieser auf dem Hoheitsgebiet eines Landes verboten werden;
  • keine Transaktion darf rückgängig gemacht werden, also ist es unmöglich, die auf eine fremde Geldbörse überwiesenen Bitcoins zurückzubekommen;
  • sollte ein Dritter Zugriff auf eine fremde Geldbörse bekommen, könnte er mühelos sämtliche Mittel auf ein anderes Konto transferieren, und obwohl der Diebstahl einfach zu beweisen wäre, wäre es unmöglich, das Geld zurückzubekommen und  den Inhaber der Geldbörse, aus die es überwiesen wurde, zur Verantwortung zu ziehen: im P2P-Netz herrscht eine totale Anonymität;
  • die Währung verliert an Wert: es ist unmöglich, den BTC-Kurs vorauszusehen, weil er auf fremde Märkte praktisch nicht reagiert.

Die mit Bitcoins verbundenen Risiken sich viel höher als Risiken bei den Wetteinsätzen. Sogar wenn man sämtliche Transaktionen sorgfältig durchführt, seine Geldbörse von den Hackerangriffen und sein PC, über den die Geldbörse bedient wird, vor Zugriffen Dritter gut schützt, kann es passieren, dass der  Kryptowährung-Kurs einfach auf 1 Cent pro ein BTC fällt.

Nachwort

Jeder trifft eigene Entscheidungen, wie er seine Mittel investieren möchte. Dabei soll der angehende Investor verstehen, dass er allein für seine Investitionen verantwortlich ist. Auch wenn man zwischen den hier erörterten zwei Investitionsarten wählen sollte, gibt es was zu bedenken: sich für ein kleines, aber stabiles Einkommen zu entscheiden oder ein Risiko mit Bitcoin-Kursen einzugehen, die eher wie eine virtuelle  „Seifenblase“ als ein zuverlässiges Finanzinstrument aussehen.

Die Entstehung der Kryptowährung ist schon ein weltweites Ereignis für sich. Die Fragen wären dann, ob man es wagen sollte, in etwas zu investieren, was weder stabil noch anerkannt ist, und ob dieses Etwas wirklich zuverlässig ist.