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Unabhängige Tests & Rankings von Surebet-Scannern

Vergleich von Software für Sportwetten-Arbitrage seit 2013

Wie funktionieren Arbitrage-Scanner für Wetten?

 

Arbitrage-Wetten basieren auf Unterschieden zwischen den Quoten verschiedener Buchmacher. In der Theorie ist die Idee einfach: Man findet eine Kombination von Wetten, die alle möglichen Ausgänge eines Ereignisses abdeckt, verteilt den Einsatz entsprechend und erzielt unabhängig vom Ergebnis einen rechnerischen Gewinn. In der Praxis ändern sich Quoten jedoch ständig, es gibt Tausende Wettmärkte, und mehrere Buchmacher gleichzeitig manuell zu vergleichen, ist nahezu unmöglich.

Genau dafür gibt es Surebet-Scanner. Diese Dienste erfassen Quoten verschiedener Buchmacher, gleichen identische Ereignisse und Wettmärkte miteinander ab und zeigen gefundene Arbitrage-Möglichkeiten an. Ein Scanner kann jedoch weder die Zukunft vorhersagen noch garantieren, dass die angezeigten Quoten noch verfügbar sind, wenn die Wetten tatsächlich platziert werden. Schauen wir uns an, wie solche Dienste funktionieren, warum sie sich manchmal irren und worauf man bei der Auswahl achten sollte.

 

Was ist ein Surebet-Scanner?

 

Ein Surebet-Scanner, auch Arbitrage-Scanner genannt, ist ein Dienst, der automatisch die Quoten verschiedener Buchmacher vergleicht und nach Kombinationen sucht, die die mathematischen Bedingungen einer Arbitrage-Wette erfüllen. Das Grundprinzip einer Surebet erklären wir ausführlich im Artikel „Surebets: Was sie sind und wie sie funktionieren“.

Ein einfaches Beispiel:

  • Buchmacher A: Sieg von Spieler 1 — 2.10
  • Buchmacher B: Sieg von Spieler 2 — 2.10

Bei einem Tennismatch mit genau zwei möglichen Siegern bilden diese beiden Quoten eine Surebet. Wenn auf jeden Spieler 100 Einheiten gesetzt werden, beträgt der Gesamteinsatz 200 Einheiten. Unabhängig davon, welcher Spieler gewinnt, beträgt die Auszahlung 210 Einheiten. Der rechnerische Gewinn liegt damit bei 10 Einheiten beziehungsweise 5% des gesamten Einsatzes.

Der wichtigste Vorteil eines Scanners ist keine „geheime Formel“, sondern Geschwindigkeit und Umfang. Ein Scanner kann gleichzeitig eine große Zahl von Ereignissen, Wettmärkten und Buchmachern überwachen – etwas, das manuell praktisch nicht möglich wäre.

 

Wie funktioniert ein Surebet-Scanner?

 

1. Erfassung der Quoten

 

Zunächst erhält der Dienst Quotendaten von den Buchmachern. Die genaue Methode hängt vom jeweiligen Scanner und seinen Datenquellen ab. Möglich sind beispielsweise offizielle oder partnerschaftliche Datenfeeds, APIs oder die automatisierte Erfassung öffentlich verfügbarer Informationen auf den Websites der Buchmacher.

Für den Nutzer ist die technische Architektur weniger wichtig als das Ergebnis: Entscheidend ist, wie schnell neue Quoten im Scanner erscheinen und wie genau sie mit den aktuell beim Buchmacher verfügbaren Quoten übereinstimmen.

 

2. Abgleich von Ereignissen und Wettmärkten

 

Quoten allein zu erfassen reicht nicht aus. Der Scanner muss außerdem erkennen, welche Einträge verschiedener Buchmacher dasselbe Ereignis und denselben Wettmarkt betreffen.

  • „R. Madrid“ und „Real Madrid“ müssen als dieselbe Mannschaft erkannt werden.
  • Turnier- und Teilnehmernamen können sich je nach Buchmacher unterscheiden.
  • Wettmärkte müssen inhaltlich übereinstimmen: Sieger, Totals, Handicaps, Doppelte Chance, Spielabschnitt und andere Parameter müssen korrekt zugeordnet werden.
  • Auch die Abrechnungsregeln müssen berücksichtigt werden, weil ähnlich bezeichnete Märkte bei verschiedenen Buchmachern unterschiedlich abgerechnet werden können.

Genau in diesem Schritt entstehen viele falsche Surebets: Die Quoten können korrekt sein, sich aber auf leicht unterschiedliche Wettbedingungen beziehen.

 

3. Prüfung der mathematischen Bedingung

 

Nachdem die Märkte korrekt zugeordnet wurden, prüft der Algorithmus die Quotenkombination. Für einen Markt mit zwei möglichen Ausgängen gilt die grundlegende Bedingung:

(1 / Quote1) + (1 / Quote2) < 1

Bei Quoten von 2.10 und 2.10 ergibt sich:

(1 / 2.10) + (1 / 2.10) = 0.95238

Da das Ergebnis unter 1 liegt, besteht eine Arbitrage-Möglichkeit. Der rechnerische Gewinn bezogen auf den gesamten Einsatz beträgt:

(1 / 0.95238 - 1) × 100% = 5%

Bei Märkten mit drei oder mehr möglichen Ausgängen funktioniert das Prinzip genauso: Die Kehrwerte aller Quoten, die zusammen sämtliche möglichen Ergebnisse abdecken, werden addiert.

 

4. Berechnung der Einsätze

 

Ein guter Scanner zeigt nicht nur eine Quotenkombination an. Er berechnet auch, welcher Betrag auf jedes einzelne Ergebnis gesetzt werden muss, damit die Auszahlung bei allen möglichen Ausgängen möglichst gleich hoch ist. Der Nutzer gibt entweder den gewünschten Gesamteinsatz oder den Einsatz für eine Seite der Surebet ein, und der Dienst berechnet die übrigen Beträge.

 

5. Filterung der Ergebnisse

 

Ein Scanner kann sehr viele Möglichkeiten finden. Deshalb bieten die Dienste unterschiedliche Filter an. Häufig lassen sich Buchmacher, Sportarten, Wettmärkte, Mindestgewinn, Pre-Match oder Live, die verbleibende Zeit bis zum Beginn des Ereignisses und weitere Parameter auswählen. Welche Filter verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Dienst ab.

Mehr Filter bedeuten allerdings nicht automatisch einen besseren Scanner. Wenn die Daten verspätet eintreffen oder Märkte schlecht zugeordnet werden, kann auch eine lange Liste zusätzlicher Einstellungen dieses Problem nicht lösen.

 

Warum machen Surebet-Scanner Fehler?

 

Ein Scanner automatisiert die Suche, beseitigt aber nicht die Risiken bei der tatsächlichen Platzierung der Wetten. Selbst eine mathematisch korrekte Kombination kann unbrauchbar werden, wenn die Informationen bereits veraltet sind oder Märkte falsch miteinander verglichen wurden.

 

Die Quote hat sich bereits geändert

 

Das ist einer der häufigsten Gründe. Zwischen einer Quotenänderung beim Buchmacher, dem Empfang der neuen Daten durch den Scanner, der Anzeige der Surebet und dem Versuch, die Wette tatsächlich zu platzieren, vergeht Zeit.

Bei Pre-Match-Wetten können einige Sekunden manchmal kaum eine Rolle spielen. Im Live-Betting kann sich der Markt in dieser Zeit dagegen vollständig verändern.

Deshalb ist nicht nur der angezeigte Gewinn wichtig, sondern auch, wie aktuell eine Surebet ist und wie frisch die zugrunde liegenden Quotendaten sind.

 

Die Wettmärkte sehen ähnlich aus, sind aber nicht identisch

 

Zum Beispiel kann ein Buchmacher einen Total-Markt für das gesamte Spiel einschließlich Verlängerung anbieten, während ein ähnlich aussehender Markt bei einem anderen Buchmacher nur für die reguläre Spielzeit gilt. Ebenso kann sich eine Wette auf das gesamte Spiel beziehen und die andere nur auf einen bestimmten Spielabschnitt.

Wenn solche Märkte als zwei Seiten derselben Surebet behandelt werden, sind möglicherweise nicht mehr alle möglichen Ergebnisse abgedeckt. Deshalb sollten Ereignis, Wettmarkt, Spielabschnitt, Handicap, Total und Abrechnungsregeln immer direkt beim Buchmacher überprüft werden.

 

Das Ereignis oder die Quote ist nicht mehr verfügbar

 

Ein Scanner kann eine Möglichkeit anzeigen, die sich in der Praxis bereits nicht mehr nutzen lässt. Der Buchmacher kann den Markt entfernt, die Quote geändert, die Annahme von Wetten vorübergehend ausgesetzt oder für den jeweiligen Nutzer einen anderen Höchsteinsatz festgelegt haben.

 

Einsatzlimits

 

Auch bei einer korrekt erkannten Surebet kann es vorkommen, dass ein Buchmacher nur einen Teil des benötigten Einsatzes akzeptiert. Wenn eine Seite bereits platziert wurde und die zweite nicht in der notwendigen Höhe abgesichert werden kann, wird aus dem ursprünglich garantierten rechnerischen Gewinn ein Risiko.

 

Unterschiedliche Abrechnungsregeln

 

Rückerstattungen, Spielabbrüche, Aufgabe eines Spielers, Verlängerung, technische Ergebnisse und andere Situationen können von Buchmachern unterschiedlich behandelt werden. Ein Scanner ersetzt deshalb nicht die Prüfung der Regeln des konkreten Wettmarktes.

 

Kann man Surebet-Scannern vertrauen?

 

Ja – als Suchwerkzeug. Nein – wenn man jede angezeigte Möglichkeit ungeprüft übernehmen möchte.

Ein guter Scanner nimmt dem Nutzer tatsächlich einen enormen Teil der manuellen Arbeit ab. Er sammelt Quoten, ordnet Wettmärkte zu, berechnet Arbitrage-Möglichkeiten und ermöglicht eine schnelle Filterung geeigneter Ergebnisse. Die letzte Kontrolle vor dem Platzieren einer Wette bleibt jedoch beim Nutzer.

 

Was ein Scanner gut kann

 

  • eine große Zahl von Quoten gleichzeitig vergleichen;
  • Zeit bei der manuellen Suche sparen;
  • die Verteilung der Einsätze berechnen;
  • Ergebnisse nach Buchmacher und Wettmarkt filtern;
  • Pre-Match- und Live-Möglichkeiten anzeigen, sofern der Dienst beide Bereiche unterstützt.

 

Was ein Scanner nicht garantieren kann

 

  • dass die Quote bis zur Platzierung der Wette unverändert bleibt;
  • dass der Buchmacher den benötigten Einsatz akzeptiert;
  • dass zwei ähnlich aussehende Märkte exakt dieselben Abrechnungsregeln haben;
  • dass es auf dem Wettkonto zu keinen Einschränkungen kommt;
  • dass jede angezeigte Surebet tatsächlich zu einem Gewinn führt.

 

Pre-Match und Live: Gibt es Unterschiede für den Scanner?

 

Das grundlegende Suchprinzip ist gleich, die Anforderungen an die Geschwindigkeit unterscheiden sich jedoch erheblich.

Pre-Match-Quoten verändern sich in der Regel langsamer. Dadurch bleibt dem Nutzer häufiger genügend Zeit, das Ereignis zu öffnen, den Wettmarkt zu überprüfen und beide Seiten der Surebet zu platzieren. Das bedeutet nicht, dass Pre-Match-Surebets nicht verschwinden können, sie bleiben jedoch häufig länger verfügbar.

Beim Live-Betting können sich die Quoten nach jeder neuen Spielsituation verändern. Eine Surebet kann teilweise nur wenige Sekunden bestehen. Dadurch werden Verzögerungen bei den Daten und die Geschwindigkeit, mit der ein Buchmacher Wetten annimmt, besonders wichtig.

Ein Live-Scanner ist deshalb nicht automatisch besser, nur weil er mehr Möglichkeiten oder höhere Gewinnprozente anzeigt. Wichtiger ist, wie viele dieser Möglichkeiten sich tatsächlich noch öffnen, überprüfen und korrekt platzieren lassen, bevor sich die Linie verändert.

 

Worauf sollte man bei der Auswahl eines Scanners achten?

 

1. Aktualität der Daten

 

Ein Dienst sollte nicht nur anhand einer beworbenen „Geschwindigkeit“ bewertet werden. In der Praxis sollte geprüft werden, wie gut die im Scanner angezeigten Quoten mit den aktuellen Quoten beim Buchmacher übereinstimmen. Besonders wichtig ist das beim Live-Betting.

 

2. Unterstützte Buchmacher

 

Eine Liste mit hundert Buchmachern bringt wenig, wenn die Anbieter fehlen, die man tatsächlich nutzen kann. Neben der Gesamtzahl sollte deshalb geprüft werden, wie zuverlässig der Scanner genau die benötigten Buchmacher überwacht.

 

3. Qualität der Marktzuordnung

 

Wenn ein Dienst regelmäßig Spielabschnitte, Totals, Handicaps oder Abrechnungsbedingungen verwechselt, wird eine hohe Zahl gefundener Surebets eher zum Nachteil, weil der Nutzer ständig falsche Ergebnisse aussortieren muss.

Diese Kriterien behandeln wir ausführlicher in unserem separaten Artikel „Wie wählt man einen Surebet-Scanner aus?“.

 

4. Pre-Match, Live und die benötigten Wettmärkte

 

Einige Dienste sind stärker im Pre-Match-Bereich, andere konzentrieren sich auf Live-Wetten, und manche unterstützen beides. Entscheidend ist nicht die längste Funktionsliste, sondern ob der Scanner zur eigenen Arbeitsweise passt.

 

5. Filter

 

Hilfreich sind Filter nach bestimmten Buchmachern, Sportarten, Gewinnspanne, Zeit bis zum Beginn des Ereignisses und benötigten Wettmärkten. Filter sind jedoch nur ein Hilfsmittel und kein Hauptkriterium für die Qualität eines Scanners.

 

6. Preis und Zugangsbedingungen

 

Die Dienste verwenden unterschiedliche Modelle: kostenlosen Zugang, eingeschränkte kostenlose Versionen, Abonnements oder Bezahlung für kurze Zeiträume. Nicht jeder Scanner bietet einen Testzugang. Vor dem Kauf sollte deshalb genau geprüft werden, was im Tarif enthalten ist und ob die unterstützten Buchmacher und Funktionen den eigenen Anforderungen entsprechen.

Aktuelle Dienste und ihre wichtigsten Eigenschaften können in unserem Ranking der Surebet-Scanner verglichen werden.

 

Wie kann man einen Surebet-Scanner selbst testen?

 

Werbung kann problemlos „sofortige Aktualisierung“ und Tausende Arbitrage-Möglichkeiten versprechen. Ein einfacher Praxistest ist deutlich aussagekräftiger.

  • Wählen Sie mehrere Buchmacher aus, die Sie tatsächlich nutzen.
  • Öffnen Sie mehrere vom Scanner gefundene Surebets und vergleichen Sie die angezeigten Quoten mit den Quoten auf den Websites der Buchmacher.
  • Prüfen Sie, ob Wettmarkt, Spielabschnitt, Total beziehungsweise Handicap und Abrechnungsregeln wirklich übereinstimmen.
  • Beobachten Sie, wie viele angezeigte Möglichkeiten bereits verschwunden sind.
  • Wenn Sie Live-Wetten nutzen, prüfen Sie nicht nur, wie schnell eine Surebet erscheint, sondern auch, ob genügend Zeit bleibt, sie zu kontrollieren und beide Wetten zu platzieren.

Wenn einige Dutzend Möglichkeiten auf diese Weise überprüft werden, sagt das über die tatsächliche Qualität eines Dienstes meist mehr aus als die Versprechen auf seiner Startseite.

 

Häufig gestellte Fragen

 

Kann ein Buchmacher erkennen, dass ich einen Scanner nutze?

 

Ein externer webbasierter Scanner informiert einen Buchmacher normalerweise nicht darüber, dass er parallel in einem anderen Browser-Tab geöffnet ist. Der Buchmacher bewertet die Aktivitäten innerhalb seines eigenen Dienstes: Wettverlauf, ausgewählte Wettmärkte, Einsatzhöhen, Nutzung des Kontos und Einhaltung seiner Regeln. Welche Einschränkungen angewendet werden und aus welchen Gründen, hängt von den Richtlinien des jeweiligen Buchmachers ab.

 

Lohnt es sich, für einen Scanner zu bezahlen?

 

Das hängt davon ab, was der kostenpflichtige Tarif bietet. Ein kostenpflichtiger Zugang kann sinnvoll sein, wenn er die benötigten Buchmacher, einen vollständigeren Datenfeed, geeignete Live-Abdeckung oder andere Funktionen enthält, die tatsächlich genutzt werden. Allein die Tatsache, dass ein Dienst kostenpflichtig ist, macht seine Daten nicht automatisch genauer.

 

Kann man mehrere Scanner gleichzeitig nutzen?

 

Ja. Das kann sinnvoll sein, um Abdeckung, Geschwindigkeit oder die Qualität verschiedener Dienste miteinander zu vergleichen. Es gibt jedoch kaum einen Grund, mehrere kostenpflichtige Scanner gleichzeitig zu abonnieren, wenn dafür kein praktischer Bedarf besteht. Sinnvoller ist es zunächst festzustellen, was bei einem einzelnen Dienst tatsächlich fehlt.

 

Warum zeigen zwei Scanner unterschiedliche Surebets?

 

Die Dienste können sich bei den unterstützten Buchmachern, der Geschwindigkeit der Datenerfassung, den verfügbaren Wettmärkten, den Algorithmen zur Zuordnung von Ereignissen und den Filtern unterscheiden. Dadurch kann dieselbe Möglichkeit in einem Scanner früher oder später erscheinen oder in einem anderen Scanner überhaupt nicht angezeigt werden.

 

Ist ein hoher Surebet-Prozentsatz immer gut?

 

Nein. Ein ungewöhnlich hoher Gewinnprozentsatz ist eher ein Grund, die Möglichkeit besonders sorgfältig zu überprüfen. Er kann auf eine tatsächlich große Quotendifferenz zurückzuführen sein, aber ebenso auf eine veraltete Quote, einen falsch zugeordneten Wettmarkt oder eine zwischenzeitliche Änderung der Linie bei einem der Buchmacher.

 

Kann man eine Surebet auch ohne Scanner finden?

 

Ja. Quoten verschiedener Buchmacher können manuell verglichen werden. In der Praxis erledigt ein Scanner diese Aufgabe jedoch wesentlich schneller und kann gleichzeitig deutlich mehr Ereignisse und Wettmärkte überwachen. Die manuelle Suche eignet sich vor allem dazu, das Prinzip von Surebets zu verstehen, weniger für die dauerhafte Überwachung großer Buchmacherlinien.

 

Fazit

 

Ein Surebet-Scanner ist keine automatische Geldmaschine. Er ist ein Werkzeug zur Suche und Berechnung. Ein guter Dienst hilft dabei, Arbitrage-Möglichkeiten innerhalb einer enormen Zahl von Quoten schnell zu erkennen und nimmt dem Nutzer einen Großteil der manuellen Arbeit ab.

Eine Wettentscheidung sollte jedoch niemals ausschließlich auf einer Zeile im Scanner basieren. Vor dem Platzieren der Einsätze sollten Quote, Ereignis, Wettmarkt, Abrechnungsregeln und verfügbare Einsatzhöhe direkt bei den Buchmachern überprüft werden.

Am einfachsten lässt sich ein Scanner mit einem Radar vergleichen: Er zeigt, wo man genauer hinschauen sollte, trifft die Entscheidung aber nicht selbst. Der beste Scanner ist deshalb nicht unbedingt derjenige mit den größten Versprechen, sondern derjenige, dessen Daten für die tatsächlich genutzten Buchmacher und die eigene Wettstrategie aktuell und zuverlässig genug sind.

 

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